THG Quote 2024:
Der große Anbietervergleich

Neues Jahr – neue THG Quote! Zwar ist die Quote in diesem Jahr 2024 geringer als noch in den letzten Jahren, aber immerhin erhälst du auch in diesem Jahr bis zu 105 €! Aber welcher Anbieter zahlt die höchste Prämie? Ich habe den großen Vergleich 2024 für dich gemacht. Die Ergebnisse findest du auf dieser Seite!

AKTUELLER TESTSIEGER THG QUOTE 2024

ADAC - bis zu 110 €
Geld-für-eAuto - aktuell 85 €
Geld-für-eAuto - aktuell 100 % - 10 €
Carbonify 100 % - 15 € Bearbeitungsgebühr
Geld-für-eAuto - 35 € Bonus
emobility.energy - 15 € Bonus

Hier findest du alle Anbieter 2024 auf einen Blick (Stand 29.03.2024)

WAS ÄNDERT SICH BEI DER THG QUOTE 2024?

Die Frist zur Einreichung wird verkürzt

Ab dem Jahr 2023 können THG Quoten nur noch bis zum 15.11. des jeweiligen Antragsjahres eingereicht werden beim Umweltbundesamt. Somit haben viele Anbieter die Frist zur spätestmöglichen Einreichung der Quoten des jeweiligen Jahres auf Anfang November gelegt.

In der Vergangenheit war es teilweise möglich die Quoten auch noch bis Ende Februar des Folgejahren einzureichen. Diese Zeiten sind nun vorbei.

Keine THG-Quote mehr für Elektroroller bis 45 km/h

Bislang konnten Elektro-Roller, die eine Geschwindigkeit von 45 km/h nicht überschritten haben und zu den  Kleinkrafträder der Fahrzeugklassen L1e, L1e-A und L1e-B gehörten, ebenfalls die THG-Quote beantragen. Diese Regelung wurde im Sommer 2023 durch das Bundesumweltministerium überarbeitet, sodass ab 2023 diese Fahrzeuge keine THG-Prämie mehr beantragen konnten.

Warum die THG-Quoten 2024 sinken:

Die drastische Senkung der THG-Quote resultiert hauptsächlich aus dem massiven Import von zweifelhaft zertifiziertem „Biodiesel“ aus China. Dieser Kraftstoff erfüllt nicht die von der EU festgelegten Umweltstandards und sorgt für einen massiven Einbruch der Quotenpreise in €/CO2, die wiederum einen sehr starken direkten Einfluss auf die Höhe der Quote haben. Daher hat die EU-Kommission ein Untersuchungsverfahren eingeleitet, um diesen Missbrauch zu bekämpfen.

Quelle: https://www.klima-quote.de/thg-quote-preisentwicklung/

Des Weiteren hat der schlechtere Strommix im Referenzjahr 2022 in Deutschland aufgrund des Ukraine-Kriegs die CO₂-Emissionsbilanz des Stroms verschlechtert. Da die THG-Prämien darauf ausgelegt sind, den Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge zu fördern, führt ein schlechterer Strommix zu reduzierten relativen CO₂-Einsparungen von Elektroautos und damit zu einer direkten Senkung der THG-Prämien.

Aber noch ein weiterer Effekt sorgt für die sinkende Quote. Bei der Berechnung der CO2 Einsparungen, die du durch ein Elektroauto im Vergleich zur Nutzung mit einem konventionellen Fahrzeug wie einem Benziner oder Diesel hast, wird der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix in Deutschland herangezogen.

Und dieser Strommix ist im Referenzjahr 2022 leider noch schlechter als im Jahr 2021, da sich aufgrund des Ukraine-Kriegs die CO₂-Emissionsbilanz des
Stroms in Deutschland verschlechtert hat. So wurde viel russisches Gas durch Emissionsstärke Stromerzeugung aus Kohle ersetzt. Auch im Vorjahr ist dieser Effekt bereits eingetreten und der Trend setzt sich 2024 (bzw. im Referenzjahr 2022) leider fort.

Handlungsempfehlungen und Ausblick auf die kommenden Jahre

Die Zukunft des THG-Quotenmarktes bleibt von Unsicherheiten geprägt, während die EU-Kommission die betrügerischen Biodiesel-Aktivitäten untersucht.

Die Auswirkungen möglicher politischer Entscheidungen auf die THG Quote werden voraussichtlich erst ab Jahr 2025 spürbar sein. Von einem großen Anstieg des Preises im Verlaufe des Jahres 2024 kann aktuell nicht ausgegangen werden.

Aus diesem Grund ist meine persönliche Empfehlung auf eine Mindestprämie zu setzen. So garantiert zum Beispiel Elektrovorteil.de eine Mindestprämie von aktuell 100 € (für Neukunden über den EnergieTaler Deal sogar 105 €). Somit ist das Risiko einer sinkenden Quote abgesichert. Sollte sich die Quote 2024 doch stark erholen, kannst du auch bei dieser Möglichkeit davon profitieren, da du 85 % der THG Quotenerlöse erhälst.

Oder man wartet noch weiter ab, geht dann allerdings das Risiko ein, dass auch die Mindestprämie noch weiter absinkt, wenn die Quotenpreise weiter absinken. Da die Quote allerdings bereits jetzt im Vergleich zu den letzten Jahren relativ niedrig ist, ist auch das Risiko überschaubar.

Den großen Vergleich 2024 findest du auch auf YouTube

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