THG-QUOTE 2022 – 370 € JÄHRLICH FÜR DEIN E-AUTO! ANBIETERVERGLEICH.

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Du bist Fahrer eines Elektroautos oder planst in den nächsten Jahren eins anzuschaffen? Dann schnell angeschnallt, denn es klingt fast zu schön um wahr zu sein:

Du erhälst jedes Jahr bis zu 370 € als Prämie ausbezahlt! Möglich macht das die THG-Quote. Das einzige was DU jetzt tun musst ist dich auf einer Plattform wie zum Beispiel Fairnergy* (Meiner Meinung nach die beste Plattform) oder Geld-für-dein-EAuto* (aktuell höchste Auszahlung) kostenlos anzumelden und deinen Fahrzeugschein dort hochzuladen.

Klingt unseriös? Warum es das ganz und gar nicht ist erkläre ich dir in diesem Artikel in drei Schritten.

Schritt 1 - Warum erhälst du für dein Elektroauto Geld? THG-Quote 2022

In Deutschland ist die Verkehrswende bisher nur sehr schleppend angelaufen und erst knapp 7 % des deutschen Verkehrssektors basieren auf erneuerbaren Energien und somit treibhausgasarmen Kraftstoffen.

Aus diesem Grund hat die Bundesregierung neben der CO2 Steuer, die auf Diesel und Benzin gezahlt wird, mit dem THG-Quotenhandel ein weiteres Instrument zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors geschaffen. Diesen Quotenhandel gibt es bereits seit 2015, wurde aber durch eine Änderung des Gesetz im Mai 2021 nochmal verschärft und übertrifft sogar die europäischen Vorgaben der erneuerbaren Energien-Richtline (RED 2).

Diese Verschärfung des Gesetzes ist der Grund warum du ab dem Jahr 2022 für dein Elektroauto eine jährliche Zahlung erhälst.

Im Details läuft das so: Mineralölunternehmen erzeugen viele Treibhausgase bei der Herstellung von klimaunfreundlichen Kraftstoffen. Dafür gibt die THG-Quote diesen Unternehmen jetzt ein gesetzlich geregeltes Minderungsziel für Einsparungen von Treibhausgasen vor. Dadurch sind die quotenverpflichteten Unternehmen gezwungen Biokraftstoffe herzustellen oder Emissionsrechte zu kaufen. Und zum Verkauf dieser Rechte sind ab 2022 zum Beispiel auch die Besitzer von Elektroautos berechtigt, da diese CO2 sparsamer sind.

Quasi ein moderner Ablasshandel.

Die THG-Quote für diese Mineralölunternehmen lag im Jahr 2020 bei 6 %. 2030 sollen es schon 25 % sein. Ziel ist es die Treibhausgasemissionen der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe jährlich um diesen festgelegten Prozentsatz zu reduzieren. Für dieses Anteil muss das Unternehmen auf saubere Kraftstoffe setzen oder sie können Zertifikate kaufen, um Strafen zu umgehen. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass in Zukunft die Zahlungen für dich weiter ansteigen, da auch der Anteil an Quotenfähigen Elektroautos mit den Jahren weiter zunehmen wird.

Der CO2-Ausstoß (und daher indirekt der Preis für Benzin und Diesel) wird dadurch zukünftig immer teurer und der Umstieg auf klimabewusste Mobilität immer attraktiver.

Schritt 2 - Voraussetzungen für Elektroauto-Prämie

Voraussetzungen für den Erhalt dieser Zahlungen sind,

  1. dass das Auto auf dich zugelassen ist und du im Fahrzeugschein als Halter eingetragen bist.
  2. dass du ein rein batterieelektrisches Fahrzeug fährst. Es ist nicht möglich Plug-in Hybride oder Wasserstoffelektrische Fahrzeuge für dieses Programm zu nutzen.

Dennoch sind die Voraussetzungen überschaubar und unkompliziert zu erfüllen.

Schritt 3 - Anbieterübersicht für THG-Quoten (Stand 30.01.2022)

Damit jetzt nicht jeder Elektroautofahrer in die Verhandlungen mit Mineralölkonzernen einsteigen muss, sammeln bestimmte Anbieter diese Quoten von vielen Elektroauto-Fahrern und bieten diese den Mineralölkonzernen zum Kauf an.

Den Erlös dieser Rechte erhälst dann zum größten Teil du und ein kleiner Anteil landet beim Anbieter dieses Services. Ein paar dieser Anbieter habe ich dir in der Übersicht einmal aufgeführt. Über den Link gelangst du zu den jeweiligen Anbietern. *Bei den Links handelt es sich größtenteils um Affiliate-Links, bei denen ich auch eine kleine Provision erhalte.

UPDATE 30.01.2022:

Bei Elektrovorteil* könnt ihr ab sofort auch Elektro-Motorräder (ab 45 km/h), Twizys, alle Kleinklassen mit ZLB I (z.B. L3e, L4e, L5e, L7e) wie PKW anrechnen lassen und ebenfalls bis zu 370 € erhalten!

UPDATE 04.05.2022:

Bisher hat meines Wissens nach fast noch kein Anbieter die Prämie ausgezahlt. Grund dafür ist die lange Bearbeitungszeit für das Verifizieren der Fahrzeugscheine beim Umweltbundesamt. Sobald die ersten Prämien ausgezahlt wurden, werde ich euch hier informieren.

UPDATE 12.08.2022:

Mittlerweile haben fast alle Anbieter die Prämien ausbezahlt. Für alle, die sich bisher noch nicht ihre Prämie gesichert haben: Aktuell gibt es bei einigen Anbietern kurze Aktionszeiträume mit höheren Prämien. Aktuell erhaltet ihr so zum Beispiel bei Geld-für-dein-EAuto 400 €*, bei JUICIFY erhaltet ihr aktuell 360 € und die Chance auf Gewinne im Gesamtwert von 100.000 € *

Anbieter

Prämie 2022 (Stand 04.05.22)

Anmerkung zur Prämie

Zielgruppe

Zusatzbonus

Elektrovorteil *350 €85 % von 400 € THG-QuotePrivatpersonen & Flottenbetreiber 
JUICIFY*360 € 
Bis 20.08. Chance auf Gewinne im Wert von 100.000 €Privatpersonen & Flottenbetreiber 
Carbonify311 €82,5 % von 400 € THG-QuotePrivatpersonen & Flottenbetreiber 
Geld für E-Auto *400 €GarantiertPrivatpersonen & Flottenbetreiber 
GP JOULE Connect275 € / 325 € / 360 €Garantiert / Rabattgutschein für Wallboxkauf / Mobilitätsguthaben an öff. LadestationenPrivatpersonen & Flottenbetreiber 
Emobia (E-Quota)*320 / 255 €Wahlmöglichkeit zwischen Steueroptimierter- und Flex-OptionPrivatpersonen 
Smartificate*250 €GarantiertPrivatpersonen25 € Bonus bei Nutzung des Werbelinks*
Emovy250 bis 300 €GarantiertFlottenbetreiber 
Wir kaufen deine THG*350 €90 % der THG QuotePrivatpersonen & Flottenbetreiber 
The Mobility House*320 € / 370 €Garantiert / mit Kauf einer WallboxPrivatpersonen 
fairnergy*300 €Garantiert oder Wahl ein Teil davon in Impact Projekte zu investierenPrivatpersonen 
M3E310 €GarantiertPrivatpersonen & Flottenbetreiber 
Quotlix*300 €GarantiertPrivatpersonen & Flottenbetreiber 

Wie man schon sehen kann bezahlt nicht jeder Anbieter gleich viel aus. Das liegt daran, dass die THG-Quote im Preis schwankt und nicht jeder Anbieter von den gleichen Preisen ausgeht bzw. andere Modelle anbietet.

Beispielweise bieten einige einen fixen Betrag von z.B. 300 € an. Andere Anbieter orientieren sich auch an der tatsächlichen Quotenhöhe und zahlen prozentual an der derzeitigen Quote aus. Aus diesem Grund erhälst du auch bei dem Anbieter Geld-für-dein-EAuto* die höchste Auszahlung von derzeit 400 €.

Wie läuft der Prozess ab?

Eigentlich läuft es bei allen Anbietern gleich ab.

  1. Registrierung auf der Plattform
  2. Hochladen deines Fahrzeugscheins
  3. Prüfung der Unterlagen
  4. Auszahlung des Betrags (bei fast allen Anbietern frühstens Februar 2022)

Häufigste Fragen zur THG-Quote

Rund um das Thema THG-QUOTE tun sich eine Menge Fragen auf, daher findest du die häufigsten einmal aufgelistet. (Vielen Dank an Fairnergy* für das Bereitstellen der häufigsten Fragen)

Alle Privatpersonen und gewerblichen Fahrzeughalter*innen mit einer deutschen Zulassungsbescheinigung für ein Elektrofahrzeug mit reinem Batterieantrieb. Dabei ist es wichtig, dass das Fahrzeug zum 1.1.2022 zugelassen ist.
Ab sofort sind auch Elektro-Motorräder (ab 45 km/h), Twizys und alle Kleinklassen mit ZLB I (z.B. L3e, L4e, L5e, L7e) berechtigt ihre Quoten zu verkaufen und erhalten ebenfalls wie PKW bis zu 370 €!

Bei einigen Anbietern ist dies ab sofort möglich! Und es sind auch Elektro-Motorräder (ab 45 km/h), Twizys und alle Kleinklassen mit ZLB I (z.B. L3e, L4e, L5e, L7e) berechtigt ihre Quoten zu verkaufen und erhalten ebenfalls wie PKW bis zu 370 €! Anbieter ist zum Beispiel Elektrovorteil*

Die Bundesregierung hat neben der CO2 Steuer, die auf Diesel und Benzin gezahlt wird, mit dem THG-Quotenhandel ein weiteres Instrument zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors geschaffen. Diesen Quotenhandel gibt es bereits seit 2015, wurde aber durch eine Änderung des Gesetz im Mai 2021 nochmal verschärft und übertrifft sogar die europäischen Vorgaben der erneuerbaren Energien-Richtline (RED 2).

Diese Verschärfung des Gesetzes ist der Grund warum du ab dem Jahr 2022 für dein Elektroauto eine jährliche Zahlung erhälst. Denn auch als Fahrer eines vollelektrischen Elektroautos hilfst du aktiv klimaschädliche Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Im Rahmen der Treibhausgasminderungsquote (kurz THG-Quote), kann man diese CO2-Einsparungen beim UBA als Quote beantragen und den darauf ausgestellten behördlichen Bescheid an quotenpflichtige Unternehmen verkaufen.

Mit der Treibhausgasminderungsquote möchte die Bundesregierung für eine Umverteilung von finanziellen Mitteln von Mineralölunternehmen hin zu erneuerbaren Energien im Verkehr sorgen. Wir finden die Idee gut, denn so wird eine effiziente Förderung eines emissionsfreien Verkehrs geschaffen. Dennoch setzen wir uns weiter dafür ein, die Ziele zu erhöhen, damit die Energiewende schneller gelingen kann und wir globale Energiegerechtigkeit erreichen.

Die THG-Quote schwankt im Preis und nicht jeder Anbieter geht von den gleichen Preisen aus bzw. bietet andere Modelle der Vergütung an (Festpreise oder Flexpreise abhängig von der tatsächlichen THG Quotenhöhe)

Nein, an der THG-Quote können nur reine elektrische Fahrzeuge mit dem Kraftstoff Code 0004 teilnehmen. Diese Information findest du in deiner Zulassungsbescheinigung Teil I in dem Feld P.3: Energiequelle oder Kraftstoffart.

Für die erfolgreiche Teilnahme von geleasten Elektrofahrzeugen an der THG-Quote über fairnergy, ist es notwendig, dass du als Fahrzeughalter*in im Fahrzeugschein ( Zulassungsbescheinigung Teil I) eingetragen bist.

Eine Anrechenbarkeit von Photovoltaik-Anlagen, privaten Ladepunkten sowie auch Wärmepumpen stehen nicht im Zusammenhang mit der THG-Quote.

Leider nicht. Derzeit werden E-Fahrzeuge pauschal angerechnet. Unabhängig davon, ob du einen „Graustrom“ Vertrag, einen „Grünstrom“ Vertrag oder Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage beziehst.

Die meisten Anbieter geben für die erste Auszahlung des Jahres 2022 den Februar als Angabe raus. Im Anschluss dauert die Bearbeitung wohl ca. einen Monat zwischen Einreichung deiner Zulassungsbescheinigung und Auszahlung deiner Erlöse

Einige Anbieter bieten bereits Steueroptimierte Auszahlungsmöglichkeiten an. Das bedeutet, dass „nur“ 255 € ausbezahlt werden, da diese vermutlich als Prämie gem. §22 (3) EStG gewertet werden kann und dann unter dem Freibetrag von 256 € bleibt.

Somit ergibt es vielleicht Sinn eine geringe Auszahlung zu wählen, um nicht auf die höheren Beträge Einkommenssteuer zahlen zu müssen.

Da ich allerdings kein Steuerberater bin, solltet ihr das Thema lieber nochmal direkt mit eurem Steuerberater klären.

Du kannst dich das gesamte Jahr für deine Prämie 2022 anmelden. Theoretisch bis zum 31.12.2022.

Bei einem Gebrauchtwagen, welches du 2022 gekaufst hast, müsstest du prüfen, ob der Vorbesitzer bereits die Prämie für das Fahrzeug abgerufen hat.

Fazit THG-Quote: Wo ist jetzt der Haken?

Kritikpunkt 1: Mineralölkonzerne können sich von ihren Sünden freikaufen.

Aber ist das schlimm? Was daraus resultiert habe ich ja bereits gesagt, Mineralölkonzerne haben höhere Ausgaben, die letztendlich zu höheren Preisen für Benzin und Diesel führen, wohingegen der Umstieg auf ein Elektroauto attraktiver und Marktanreize geschaffen werden. Der Effekt für die Verkehrswende ist also ein sehr positiver!

Kritikpunkt 2: Man könnte seine Quoten nicht verkaufen, um den Preis nach oben zu drücken

Die Unternehmen sind dazu verpflichtet die Quoten zu erfüllen und wenn die Quoten nicht von Elektroautofahrer gekauft werden, werden sie vom Staat abgekauft. Wenn man ein schlechtes Gewissen hat Geld von Mineralölkonzernen zu bekommen, kann man dieses natürlich auch für Umweltorganisationen spenden oder andere nachhaltige Unternehmen unterstützen. Am besten geht dies mit dem Anbieter Fairnergy*.

Kritikpunkt 3: Grüner Strombezug wird nicht belohnt.

Unabhängig ob du jetzt einen Graustrom Vertrag oder Grünstromvertrag hast wird einfach der deutsche Strommix angenommen. Hier wäre die weitere Förderung bei Strombezug von der eigenen PV-Anlage oder eines 100 % Grünstromvertrags natürlich noch besser. Das ist ein begründeter Kritikpunkt, der in Zukunft vielleicht noch berücksichtigt wird.

Abschließend kann man aber sagen, dass man sich keinesfalls schlecht fühlen muss hier Geld von Mineralölkonzernen anzunehmen. Der Effekt unterstützt die Verkehrswende hin zu klimafreundlichen Kraftstoffen.

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